Ninjutsu

Wörtlich übersetzt bedeutet Ninjutsu „Die Technik des Versteckens und der Geduld“. Schon am Namen ist zu erkennen, worauf im Nunjutsu streng geachtet wird. Ein Ninja-Kämpfer muss geduldig und ausdauernd sein. Im Training erwartet angehende Ninje-Kämpfer viel Krafttraining, aber auch ein umfangreiches Repertoire an Kampftraining.

Damals musste jeder Ninja achtzehn spezielle Fertigkeiten besitzen, die noch heute teilweise in den Ninjutsu-Schulen weitergegeben werden. Dazu gehörte beispielsweise Meditation, der Kampf mit und ohne Waffen sowie verschiedene Kenntnisse über Waffen. Diese Fertigkeiten bilden die Basis für Ninjas.

Im Ninjutsu werden verschiedene Waffensysteme gelehrt. Dazu gehört unter anderem der Umgang mit Schwertern, Stöcken, Messern und Speeren. Zu dieser Kampfsportart gehören viele weitere Waffen, die ebenfalls im Training auftauchen können. Die Ninja-Kämpfer aus früheren Zeiten mussten sich sogar mit Sprengstoffen auskennen und das Verkleiden sowie das Anschleichen perfekt beherrschen.

Zuerst müssen Anfänger lernen ihren Körper zu beherrschen. Erst später kommen Angriffstechniken und der Einsatz von Waffen in das Training. Das Prinzip der absoluten Körperbeherrschung liegt im Ursprung des Ninjutsu. Die Ninjas waren so genannte Schattenkrieger, die vor rund 1500 Jahren in Japan lebten.

Die Wurzeln des Ninjutsu sind sehr umstritten. Fest steht, dass heute noch drei traditionelle Schulen existieren, die die ursprüngliche Form weiterführen. Sie sind die einzigen Relikte aus der Zeit, zu der die historischen Ninja-Schulen noch ihre Blütezeit hatten.

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